Pulverisierung von Kohlenstoff-Molekularsieb (CMS) bezeichnet das Phänomen, dass sich die Partikel während der Verwendung, des Transports oder der Lagerung auflösen und zu feinem Pulver zerfallen. Dies ist ein kritisches Problem, das die Lebensdauer, die Adsorptionsleistung und die Betriebsstabilität der Anlagen beeinträchtigt und häufig beim Druckwechseladsorptionsverfahren (PSA) zur Stickstoff-/Sauerstofferzeugung auftritt.

I. Hauptursachen von Pudern
1. Mechanische Spannung
- Einflüsse beim Verladen, Transportieren und Lagern: Das Fallenlassen aus großer Höhe beim Verladen und die starken Erschütterungen beim Transport führen zu Kollisionen und Verdrängungen zwischen den CMS-Partikeln, was Oberflächenschäden oder innere Risse zur Folge hat. Diese Risse dehnen sich aus und bilden bei der späteren Verwendung feines Pulver.
- Druckschwankungen im Bett: Schnelle Druckwechsel während der Adsorption und Desorption im PSA-Prozess führen zu wiederholter Ausdehnung und Kontraktion des CMS-Bettes. Dies verstärkt die Reibung zwischen den Partikeln und verursacht nach längeren Zyklen Materialermüdung. Eine zu hohe Gasströmungsgeschwindigkeit erzeugt zudem Kavitationseffekte, die die Partikeloberflächen abtragen.
- Gerätevibrationen: Die anhaltenden Vibrationen des Adsorptionsturms selbst und der Hilfseinrichtungen werden auf das CMS-Bett übertragen und beschleunigen den Partikelverschleiß.
2. Unsachgemäße Betriebsbedingungen
- Abrupte Temperaturänderung: CMS weist eine begrenzte thermische Stabilität auf. Zu hohe Heiztemperaturen (über 200 °C) während der Regeneration oder abrupte Temperaturanstiege und -abfälle im Adsorptionsturm verursachen ungleichmäßige thermische Spannungen im CMS und können zu Gitterbrüchen führen.
- Einfluss von Feuchtigkeit und Verunreinigungen: Zu viel Feuchtigkeit im Speisegas führt dazu, dass CMS Feuchtigkeit aufnimmt. Dies vergrößert die Porenstruktur und beeinträchtigt die Partikelintegrität. Feuchtigkeit kann zudem mit Verunreinigungen reagieren und korrosive Substanzen bilden, die die CMS-Oberfläche angreifen. Darüber hinaus verstopfen Ölverschmutzungen, Staub und andere Verunreinigungen im Speisegas die CMS-Poren, was zu lokaler Überhitzung oder Druckkonzentrationen führt und indirekt die Atrophie verstärkt.
- Überlastung durch Adsorptionsmittel: Wenn CMS nach Erreichen der Adsorptionssättigung nicht rechtzeitig desorbiert wird, kommt es zur Ansammlung von Adsorbatmolekülen in den Poren, wodurch ein Innendruck entsteht, der zum Aufbrechen der Partikel führt.
3. Produktbedingte Qualitätsmängel
- Unzureichender Formgebungsprozess: Eine unzureichende Zugabe von Bindemitteln, eine unsachgemäße Kontrolle der Kalzinierungstemperatur oder -zeit während der Produktion führen zu einer geringen mechanischen Festigkeit der CMS-Partikel mit schlechter Druck- und Verschleißfestigkeit.
- Ungleichmäßige Partikelgröße und Porenverteilung: Zu große Unterschiede in der Partikelgröße oder fehlerhafte Porenstrukturen (wie z. B. konzentrierte Mikroporen und eine breite Porengrößenverteilung) verringern die strukturelle Stabilität der Partikel und machen sie anfällig für Risse unter Belastung.
II. Vorbeugende und behandelnde Maßnahmen gegen Atrophie
1. Optimierung der Lager-, Transport- und Verladeprozesse
- Um starke Erschütterungen beim Transport zu vermeiden, ist eine stoßfeste Verpackung erforderlich. Beim Befüllen ist eine fluidisierte oder schichtweise, langsame Beladung anzuwenden. Fallenlassen aus großer Höhe ist strengstens verboten. Nach dem Beladen ist eine Verdichtung durchzuführen, um die Bettporosität zu reduzieren.
- Legen Sie vor dem Beladen ein Edelstahl-Drahtgewebe und ein Quarzsandkissen auf den Boden des Adsorptionsturms und installieren Sie oben ein Drucknetz oder eine elastische Dichtung, um die Ausdehnung und Kontraktion des Bettes zu begrenzen.
2. Betriebsbedingungen streng kontrollieren
- Stabilisieren Sie die Druckumschaltgeschwindigkeit des PSA-Systems, um abrupte Druckunterschiede zu vermeiden; kontrollieren Sie die Zufuhrgasgeschwindigkeit innerhalb des vorgesehenen Bereichs, um Kavitationsschäden zu verhindern.
- Um eine Überhitzung zu vermeiden, muss die Regenerationstemperatur zwischen 150℃ und 180℃ gehalten werden; das Zufuhrgas muss einer Vorbehandlung (Kühlung, Entwässerung, Entölung, Entstaubung) unterzogen werden, um sicherzustellen, dass der Taupunkt des in den Adsorptionsturm eintretenden Gases unter −40℃ liegt und der Ölgehalt weniger als 0,01 mg/m³ beträgt.
3. Hochwertiges Kohlenstoffmolekularsieb auswählen
- Produkte mit hoher Druckfestigkeit (radiale Druckfestigkeit ≥100 N pro Partikel) und guter Verschleißfestigkeit sollten Priorität haben. Lieferanten sollten Berichte über den Umformprozess und die Festigkeitsprüfung vorlegen müssen.
- Wählen Sie entsprechend den Betriebsbedingungen eine geeignete Partikelgröße (z. B. 3~5 mm Säulenmolekularsieb), um die durch ungleichmäßige Partikelgröße verursachte Spannungskonzentration zu reduzieren.
4. Regelmäßige Wartung und Überwachung
- Überprüfen Sie regelmäßig die Druckdifferenz im Adsorptionsturm, die Produktgasreinheit und die Filterdruckdifferenz. Ein rascher Anstieg der Filterdruckdifferenz deutet auf eine verstärkte CMS-Atrophie hin, deren Ursachen umgehend untersucht werden müssen.
- Das CMS-Bett sollte regelmäßig gesiebt und gereinigt werden, um angesammelten Feinstaub zu entfernen; bei starker Atrophie sollte das CMS teilweise oder vollständig rechtzeitig ausgetauscht werden.
III. Behandlungsplan nach PStromversorgung
Bei offensichtlicher Puderung sind folgende Behandlungsschritte durchzuführen:
1.Schalten Sie die Entlüftungsanlage ab, öffnen Sie den Mannlochdeckel des Adsorptionsturms und entfernen Sie Feinstaub und beschädigte Partikel aus dem Bett.
2.Prüfen Sie, ob das Vorbehandlungssystem (Trockner, Filter) defekt ist, und reparieren oder ersetzen Sie die defekten Komponenten.
3.Ergänzen Sie das neue CMS, laden Sie es neu auf und verdichten Sie es, um ein gleichmäßiges Bett zu gewährleisten.
4.Um eine erneute Atrophie zu vermeiden, müssen die Betriebsparameter (wie z. B. die Druckschaltzeit und die Regenerationstemperatur) angepasst werden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.carbon-cms.com.